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Über
Jahre hinweg waren es nicht zuletzt Vocal-Groups, die
dem klassischen Reggae ihren Stempel aufdrückten.
Mit der Digitalisierung der jamaikanischen Musik fokussierten
sich Fans und Musiker in der Dancehall aber zusehends
auf die Solo-Artists mit deren mehr oder weniger tagesaktuellen
Lyrics.
JAHPREMACY gehen da einen anderen Weg und hauchen
der großen Schule des Harmonie-Gesangs wieder neues
Leben ein. Mit Marley „Raspectah“ Dread und
Sista Irie`n stecken hinter JAHPREMACY
zwei Artists, deren Leidenschaft seit jeher dem Roots-Reggae
galt. Und diese „Foundation“ ist auch beim
Output des Duo`s nicht zu überhören –
sowohl was das musikalische als auch das lyrische Spektrum
betrifft. Das heißt aber nicht, dass es sich dabei
um realitätsfremde Modernisierungs-Verweigerer handelt.
Vielmehr passen JAHPREMACY perfekt in
die jüngste Entwicklung der Reggae-Musik, dem sogenannten
„New Roots“. Eben basierend auf dem musikalischen
Erbe Jamaicas steht man hier modernen Elementen sehr wohl
offen gegenüber. Und diese durchaus gewünschte
Dualität zwischen Foundation-Music und Dancehall
drückt sich nicht zuletzt bei den Stageshows von
JAHPREMACY aus, die abwechselnd von einer
Live-Band
oder von einem Soundsystem
begleitet werden.
Aktuell
forcieren JAHPREMACY die Zusammenarbeit
mit jamaikanischen Artists und Producers, wobei der musikalisch-kulturelle
Austausch bereits erste Früchte trägt und für
die Zukunft Großes verspricht – nämlich
MUSIC PON A SOLID FOUNDATION.
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